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Besonderheiten

Natur pur!

Sie haben sich für eine ganz besondere Art der Terrassengestaltung entschieden: Mit Ihrem Terrassenboden investieren Sie in ein Stück Natur, was Ihnen viele Vorteile bietet. Dennoch sind einige naturgegebene Besonderheiten zu beachten.

Holzartenbedingte Besonderheiten

Jedes Holz besitzt eine sehr grosse Farbvielfalt und genau dieses Farbspiel lässt einen Terrassenboden aus Holz so lebendig erscheinen.
 
Generell sind Terrassenhölzer sehr formstabil, gelegentlich kommt es jedoch zu Wechseldrehwuchs. Fallweise sind Insektenlöcher zu sehen, welche von Frischholzschädlingen stammen, die den lebenden Stamm befallen. Da diese Schädlinge bereits nach dem Einschlag absterben, besteht keine Gefahr einer Ausweitung oder eines Übersprungs auf andere Hölzer. Die kleinen „Pinholes“ haben keinen Einfluss auf die Haltbarkeit oder die statischen Eigenschaften des Terrassenbodens.
 
Im Weiteren neigen alle schweren Harthölzer zu kopfseitigen Rissen, sogenannten Endrissen, die durch das unterschiedliche Trocknungsverhalten der Flächen und Kopfenden entsteht. Ebenso können durch die Trocknung feine Oberflächenrisse entstehen, dadurch wird die Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit jedoch nicht beeinträchtigt.
 
Alle oben genannten Besonderheiten zählen zu den natürlichen Eigenschaften von Holz und gelten daher nicht als Beanstandungsgrund.

Farbe

Wie jedes Holz im Aussenbereich vergraut auch Terrassenholz, einerseits durch die ständige UVBestrahlung, andererseits auch durch die Einlagerung von Mikroorganismen. Durch eine regelmässige Pflege (1 bis 2‐mal pro Jahr je nach Witterungseinfluss und Auswaschungsgrad) mit WOCA oder NATURHAUS Terrassenölen kann die natürliche Farbe des Holzes lange erhalten bzw. wiederhergestellt werden. Das Vergrauen kann hiermit verzögert, jedoch nicht verhindert werden. Farbunterschiede von Terrassenhölzern können mit eingefärbten Terrassenbodenölen ausgeglichen werden.

Holzinhaltsstoffe

Terrassenhölzer erlangen ihre hohe Haltbarkeit durch die grosse Menge an eingelagerten, ölartigen Inhaltsstoffen. Diese Stoffe treten während der ersten Bewitterungsphase zum Teil aus und können umliegende Bauteile wie Garagen, Terrassen, Balkone, Fassaden, verzinkte Stahlkonstruktionen oder Steinböden verunreinigen. Eine gut regulierte Entwässerung schützt vor dauerhaften Flecken.

Transportbedingte Besonderheiten

Terrassenholz wird häufig im Transportschiff durch mehrere Klimazonen transportiert. Dadurch kommt es vereinzelt zu Verschmutzungen, zu Lagerflecken, sowie – bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit beim Transport – zum Rosten der Verpackungsstahlbänder. Mechanische Schäden vermeidet man weitestgehend durch gute und schwere Exportverpackungen. Die erwähnten Verfärbungen treten üblicherweise an den Längskanten der Bretter auf und verschwinden nach Verlegung meist durch die Sonneneinstrahlung. Daher gelten Sie nicht als Beanstandungsgrund. Verwenden Sie bei der Verlegung unbedingt rostfreie Schrauben und vermeiden Sie direkten Kontakt des Holzes mit Eisen oder verzinkten Materialien. Etwaige Flecken an der Oberfläche können Sie zudem mit einem farbigen WOCA Terrassenöl sofort „verschwinden“ lassen.